Waschmaschine, Service, Technik ...

Als nach zwanzigjährigem Waschen mit der alten gewisse Turbolenzen auftraten, schleudermäßig - tja, da musste ich wohl ran an eine neue. Ich hasse Neues! Deswegen habe ich auch kein Handy, geschweige denn ein Smartphone. Zur Not kann ich mir das von Mann leihen. Egal ... Ein gutes Angebot von einem namhaften Internet-Unternehmen wurde angenommen. Die alte Gurke wollten die mitnehmen und die neue Gurke fachgerecht anschließen. Ein absolutes Schnäppchen!
Die zwei Jungs kamen relativ pünktlich, leider konnte ich mich nicht gut mit ihnen verständigen. Egal: Sie trugen die neue Maschine in den Keller - und die alte hinaus.
Beim Anschließen der neuen hatten sie ein paar Probleme. Weil nämlich in unserem Keller zwei Anschlüsse für Waschmaschinen vorgesehen sind - und normale Wasserhähne sind auch noch vorhanden. Diese Armatur ist gespickt mit Anschlüssen jeder Art. Aber sie kamen damit klar. Schien mir jedenfalls so.
Doch als sie wegwaren und ich den monströsen Armaturknubbel betrachtete, kam mir etwas seltsam vor. Ich bin ja technisch sowas von unbegabt, aber das fiel sogar mir auf.
Die hatten - trotz großer Auswahl von Anschlüssen den Zulaufschlauch und den Ablaufschlauch irgendwie - ich weiß nicht wieso - an EINEN Anschluss gelegt. Ich wollte deswegen das Waschen nicht sofort ausprobieren, sondern erstmal auf Mann warten.
Er kam auch wenig später, und ich teilte ihm meine Sorgen mit.
Ganz wenig später: "Unglaublich! Sowas habe ich ja noch nie gesehen! Da läuft ja die Maschine voll, wenn Zufluss und Abschluss zusammengesteckt werden! Warum haben die den Abflussschlauch nicht einfach ins Waschbecken gelegt? War ja vorher auch da drin!"
Ich (bescheiden): "Kam mir auch seltsam vor."
C. Araxe - 29. Okt, 22:49

Da war ja offensichtlich kein Abwasseranschluss vorhanden. Als „Profi” beides (Zu- und Abfluss) offenbar an den Zufluss zu legen geht gar nicht. Aber eigentlich ist das doch recht simpel, eine Waschmaschine anzuschließen. Habe ich jedenfalls immer selbst gemacht. Wenn bisher nur der Abflussschlauch ins Waschbecken gelegt wurde (würde ich absolut nicht empfehlen), dann kann man beim Abfluss des Waschbeckens doch einfach ein Rohr mit abzweigenden Anschluss einbauen. Beim Zufluss bei Waschmaschinen ist jedenfalls auch ganz wichtig, dass es dazu einen separaten Hahn gibt. Der trotz Bequemlichkeit immer geschlossen bleiben sollte, wenn man die Waschmaschine nicht nutzt.

Iggy - 30. Okt, 16:16

Stimmt, Frau Araxe,

es ist kein Abwasseranschluss vorhanden, nur jede Menge Zuwasseranschlüsse.
Mist, ich kriege kein Bild rein, um diese Scheußlichkeiten zu dokumentieren. Wenn ich nur die Fliesen zeigen könnte, und die sind noch das Netteste ... ;-)
Immerhin ist das Waschbecken (es sind sogar zwei) groß und tief genug, um mit dem auslaufenden Wasser klarzukommen.
Übrigens ist diese eklige Waschküche MEIN persönliches Gruselkabinett.
Grüße gruseliger Art!
antworten
iGing - 30. Okt, 15:05

Als in meiner Waschküche das Waschbecken wegen Unansehnlichkeit ausgebaut und dann aber nie durch ein neues ersetzt wurde, habe ich den Abflussschlauch der Waschmaschine einfach in das aus der Wand stehende Abflussrohr gehängt - und siehe da: Alles paletti! Hat prima funktioniert, 20 Jahre lang ...

Iggy - 30. Okt, 16:22

Sie haben auch noch eine Waschküche?

Und tatsächlich irgendwas darin erneuert?
Finde ich gut. Mir ist mittlerweile alles egal. Das Haus sträubt sich gegen jede Erneuerungen. Wäre vielleicht besser, es ganz abzureißen. ;-)
antworten
Iggy - 4. Nov, 18:35

Update

Erste Experimente mit Waschmaschine
Vorgestern habe ich zum erstenmal gewaschen. Auch das ein Wagnis! Die Bedingsanleitung - blach!!! - ist kompliziert, viel zu viel Schnickschnack.
Eigentlich brauche ich nur ein bis drei Programme.
Und ist das normal, wenn ein Waschvorgang mit 40° über drei Stunden dauert?
Man kann es leider nicht abkürzen - es sei denn, man packt nur die Hälfte der Wäsche hinein. Dann ist die Waschzeit zwar kürzer - aber die Wäsche um die Hälfte weniger. Muss mehr lesen ... Denn so geht datt nich!
Okay, man kann die Maschine austricksen: Man lässt sie eine Stunde lang waschen - was meiner Meinung nach vollkommen ausreicht - dann schaltet man sie aus, und sie pumpt das Wasser ab. Dann kann man das Weichspülprogramm einschalten, natürlich ohne Weichspüler aber mit Schleudern. Das müsste die Zeit auf vielleicht zwei Stunden runterdrücken.
Ich warte in andächtiger Spannung ...
Klappt: 1 1/2 Stunden später und sauber!

C. Araxe - 4. Nov, 18:48

Die meisten Waschmaschinen haben ein Kurzprogramm, was für normal verschmutzte (also meist ist die Wäsche ja nicht wirklich schmutzig und hat allenfalls ein paar kleine Flecken) vollkommen ausreicht. Schaun’se mal danach – hat Ihre Waschmaschine bestimmt auch.
antworten
Iggy - 5. Nov, 12:43

Jo, hat sie,

muss ich ausprobieren. Diese clevere Maschine wiegt nämlich alles ab - und passt dann die Waschzeit an das Gewicht der Wäsche an.
Außerdem - ich muss lachen - kann sie sich selber steril machen, und dazu braucht man gar keine Wäsche. Wenn sie sich jetzt auch von außen selber reinigen könnte ... Dann wäre sie pefekt.
Wieso fällt mir dazu "Die "Waschmaschinen-Tragödie" von Stanislaw Lem ein ?
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Iggy - 4. Nov, 18:35
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Mal was anderes...

Neue Ausschnitte aus LOVE GAMES (wird bearbeitet) Robert und ich ...
Wir hatten wundervolle Wochen im Januar. "Sniff 'n' The Tears" hörten wir, während wir uns liebten. Und er war ein guter Liebhaber.
"Men at work" waren fantastisch! Und "The Smiths", die waren ganz besonders gut.
Wir hatten auch gemeinsame Interessen, zum Beispiel Science-Fiction. Robert meinte, ich wäre die einzige Frau - unter seinen Exlieben - die Science-Fiction liest. Vermutlich kennt er nicht viele Frauen, aber wir haben gerne Bücher mit Kurzgeschichten ausgetauscht. Er kam mit Heinlein an - und ich mit Dick. Eigentlich mag ich beide, wobei Heinlein natürlich ultrakonservativ ist - und Dick mir manchmal zu mystisch daherkommt.
Ich war zufrieden.
Aber so richtig verliebt bin ich nicht in Robert. Da fehlt was, ich weiß nicht, was es ist. Aber da fehlt einiges, und auf Dauer wird das mit uns nicht klappen.
Trotzdem bleibe ich bei ihm. Ich brauche das, um die Trennung von Parker zu überstehen. Robert hat viele Macken. Ich weiß natürlich, dass ich noch viel mehr Macken habe als er. Deswegen bleibe ich auch bei ihm. Wegen meiner Macken oder wegen der Trennung von Parker? Es ist nur die Trennung, der ich hintertrauere - und nicht Parker, um Himmels Willen! Es geht nur um mein altes bequemes Leben: Nichts hören, nichts sehen, nichts fühlen ...
Ein paar Wochen später im grimmig kalten Februar wird es allmählich stressig mit Robert. Irgendwie scheint er zu spüren, dass ich nicht mehr in ihn verliebt bin. War ich jemals in ihn verliebt? Ich weiß es nicht. Und obwohl die Nächte mit ihm recht geil sind – er ist super gut im Bett und das weiß er auch – sind die Tage öde, ich langweile mich, es liegt nicht an ihm, er ist intelligent und lieb, er lädt mich öfter zum Essen ein, griechisch meistens, und das finde ich schwer erotisch, es gibt mir ein irres Gefühl, von einem Mann mit dem ich schlafe, zum Essen eingeladen zu werden. Das habe ich in den letzten Jahren so nicht erfahren. Nach dem Essen bin ich allerdings so satt, dass ich fast nie Lust habe, mit ihm zu schlafen. Ich dulde es nur. Und da stimmt was nicht. Auch unsere gemeinsame Liebe zur Science-Fiction kann das nicht reparieren. Schade ...
Was kann man auch groß von einer arrangierten Beziehung erwarten?


Alle meine blöden Romane sind übrigens H I E R

Holidays in Kampodia

ALLES FERTIG!
KAPITEL X - Ausschnitt:
Glaubsalz Version 17* abgekürzt auch GS17 genannt, ist eine neue revolutionäre Substanz, die es ermöglicht, Menschen auch gegen ihre ursprüngliche Meinung dauerhaft von einem anderen Glauben zu überzeugen.
Im Augenblick besitzt das GS17 noch eine Halbwertszeit von vier Jahren. Das bedeutet, dass sich nach vier Jahren die Hälfte des GS17 zersetzt hat und die verbliebene Hälfte nur noch eingeschränkt auf den Probanden einwirkt. Man arbeitet aber an einer gesteuerten Halbwertszeit des GS17.
Gedanken darüber, wie man eine breitere Öffentlichkeit mit dem GS17 erreichen kann, werden zur Zeit erörtert und diskutiert von einem wissenschaftlichen Expertenteam. Man denkt zum Beispiel an die Verbreitung des GS17 im Trinkwasser, um danach durch gezielte unterschwellige Werbung im TV die bestmöglichste und effektivste Wirkung zu erreichen.
Anwendungsbereiche: Im politischen, geschäftlichen, sowie auch im privaten Bereich.
Nebenwirkungen: Keine
Nachteile: Gewisse Kältegrade können die komplizierte molekulare Struktur des GS17 zerstören. Diese Gefahr kann aber vernachlässigt werden, weil die Überlebenschancen gering sind (eintretender Tod oder Fehlfunktion = 80%).
Fazit: GS17 wird kontinuierlich weiterentwickelt, zumal ein großer Bedarf danach besteht (Beispiel: Präsidentschafts- oder sonstige politische Wahlen)
Ein weiterer Bedarf besteht auch bei den großen Kirchen in diesen Zeiten der schwindenden Gläubigen. Der Vatikan hat schon großes Interesse signalisiert.
Unsere Geschäftspolitik ist erfolgreich, und unsere Devise hat sich bestätigt: Nur wer‘s glaubt, ist selig...
*Es besteht keine Ähnlichkeit mit dem harmlosen Abführmittel Glaubersalz.
(Auszug aus einem hochgeheimen Bulletin der FIRMA)

Fortsetzung folgt, aber nicht mehr in diesem Theater, sondern dort:
Was geschah und geschehen wird und fertig ist...

Recent Visitors... ist leider übern Jordan gegangen. Schade drum, es war schön zu sehen, wie die Welt bei mir vorbei schaute...

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